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Friday, January 8, 2021

FRIEDRICH HÖLDERLIN: MENONS KLAGEN UM DIOTIMA

 


FRIEDRICH HÖLDERLIN

 

MENONS KLAGEN UM DIOTIMA

 

1

Täglich geh ich heraus, und such ein Anderes immer,

Habe längst sie befragt, alle die Pfade des Lands;

Droben die kühlenden Höhn, die Schatten alle besuch ich,

Und die Quellen; hinauf irret der Geist und hinab,

Ruh erbittend; so flieht das getroffene Wild in die Wälder,

Wo es um Mittag sonst sicher im Dunkel geruht;

Aber nimmer erquickt sein grünes Lager das Herz ihm,

Jammernd und schlummerlos treibt es der Stachel umher.

Nicht die Wärme des Lichts, und nicht die Kühle der Nacht hilft,

Und in Wogen des Stroms taucht es die Wunden umsonst.

Und wie ihm vergebens die Erd ihr fröhliches Heilkraut

Reicht, und das gärende Blut keiner der Zephyre stillt,

So, ihr Lieben! auch mir, so will es scheinen, und niemand

Kann von der Stirne mir nehmen den traurigen Traum?



2

Ja! es frommet auch nicht, ihr Todesgötter! wenn einmal

Ihr ihn haltet, und fest habt den bezwungenen Mann,

Wenn ihr Bösen hinab in die schaurige Nacht ihn genommen,

Dann zu suchen, zu flehn, oder zu zürnen mit euch,

Oder geduldig auch wohl im furchtsamen Banne zu wohnen,

Und mit Lächeln von euch hören das nüchterne Lied.

Soll es sein, so vergiß dein Heil, und schlummere klanglos!

Aber doch quillt ein Laut hoffend im Busen dir auf,

Immer kannst du noch nicht, o meine Seele! noch kannst dus

Nicht gewohnen, und träumst mitten im eisernen Schlaf!

Festzeit hab ich nicht, doch möcht ich die Locke bekränzen;

Bin ich allein denn nicht? aber ein Freundliches muß

Fernher nahe mir sein, und lächeln muß ich und staunen,

Wie so selig doch auch mitten im Leide mir ist.



3

Licht der Liebe! scheinest du denn auch Toten, du goldnes!

Bilder aus hellerer Zeit, leuchtet ihr mir in die Nacht?

Liebliche Gärten seid, ihr abendrötlichen Berge,

Seid willkommen und ihr, schweigende Pfade des Hains,

Zeugen himmlischen Glücks, und ihr, hochschauende Sterne,

Die mir damals so oft segnende Blicke gegönnt!

Euch, ihr Liebenden auch, ihr schönen Kinder des Maitags,

Stille Rosen und euch, Lilien, nenn ich noch oft!

Wohl gehn Frühlinge fort, ein Jahr verdränget das andre,

Wechselnd und streitend, so tost droben vorüber die Zeit

Über sterblichem Haupt, doch nicht vor seligen Augen,

Und den Liebenden ist anderes Leben geschenkt.

Denn sie alle, die Tag und Jahre der Sterne, sie waren

Diotima! um uns innig und ewig vereint;



4

Aber wir, zufrieden gesellt, wie die liebenden Schwäne,

Wenn sie ruhen am See, oder, auf Wellen gewiegt,

Niedersehn in die Wasser, wo silberne Wolken sich spiegeln,

Und ätherisches Blau unter den Schiffenden wallt,

So auf Erden wandelten wir. Und drohte der Nord auch,

Er, der Liebenden Feind, klagenbereitend, und fiel

Von den Ästen das Laub, und flog im Winde der Regen,

Ruhig lächelten wir, fühlten den eigenen Gott

Unter trautem Gespräch; in Einem Seelengesange,

Ganz in Frieden mit uns kindlich und freudig allein.

Aber das Haus ist öde mir nun, und sie haben mein Auge

Mir genommen, auch mich hab ich verloren mit ihr.

Darum irr ich umher, und wohl, wie die Schatten, so muß ich

Leben, und sinnlos dünkt lange das Übrige mir.



5

Feiern möcht ich; aber wofür? und singen mit Andern,

Aber so einsam fehlt jegliches Göttliche mir.

Dies ists, dies mein Gebrechen, ich weiß, es lähmet ein Fluch mir

Darum die Sehnen, und wirft, wo ich beginne, mich hin,

Daß ich fühllos sitze den Tag, und stumm wie die Kinder,

Nur vom Auge mir kalt öfters die Träne noch schleicht,

Und die Pflanze des Felds, und der Vögel Singen mich trüb macht,

Weil mit Freuden auch sie Boten des Himmlischen sind,

Aber mir in schaudernder Brust die beseelende Sonne,

Kühl und fruchtlos mir dämmert, wie Strahlen der Nacht,

Ach! und nichtig und leer, wie Gefängniswände, der Himmel

Eine beugende Last über dem Haupte mir hängt!



6

Sonst mir anders bekannt! o Jugend, und bringen Gebete

Dich nicht wieder, dich nie? führet kein Pfad mich zurück?

Soll es werden auch mir, wie den Götterlosen, die vormals

Glänzenden Auges doch auch saßen an seligem Tisch,

Aber übersättiget bald, die schwärmenden Gäste,

Nun verstummet, und nun, unter der Lüfte Gesang,

Unter blühender Erd entschlafen sind, bis dereinst sie

Eines Wunders Gewalt, sie, die Versunkenen, zwingt,

Wiederzukehren, und neu auf grünendem Boden zu wandeln. –

Heiliger Othem durchströmt göttlich die lichte Gestalt,

Wenn das Fest sich beseelt, und Fluten der Liebe sich regen,

Und vom Himmel getränkt, rauscht der lebendige Strom,

Wenn es drunten ertönt, und ihre Schätze die Nacht zollt,

Und aus Bächen herauf glänzt das begrabene Gold. –



7

Aber o du, die schon am Scheidewege mir damals,

Da ich versank vor dir, tröstend ein Schöneres wies,

Du, die Großes zu sehn, und froher die Götter zu singen,

Schweigend, wie sie, mich einst stille begeisternd gelehrt;

Götterkind! erscheinest du mir, und grüßest, wie einst, mich,

Redest wieder, wie einst, höhere Dinge mir zu?

Siehe! weinen vor dir, und klagen muß ich, wenn schon noch.

Denkend edlerer Zeit, dessen die Seele sich schämt.

Denn so lange, so lang auf matten Pfaden der Erde

Hab ich, deiner gewohnt, dich in der Irre gesucht,

Freudiger Schutzgeist! aber umsonst, und Jahre zerrannen,

Seit wir ahnend um uns glänzen die Abende sahn.



8

Dich nur, dich erhält dein Licht, o Heldin! im Lichte,

Und dein Dulden erhält liebend, o Gütige, dich;

Und nicht einmal bist du allein; Gespielen genug sind,

Wo du blühest und ruhst unter den Rosen des Jahrs;

Und der Vater, er selbst, durch sanftumatmende Musen

Sendet die zärtlichen Wiegengesänge dir zu.

Ja! noch ist sie es ganz! noch schwebt vom Haupte zur Sohle,

Stillherwandelnd, wie sonst, mir die Athenerin vor.

Und wie, freundlicher Geist! von heitersinnender Stirne

Segnend und sicher dein Strahl unter die Sterblichen fällt,

So bezeugest du mirs, und sagst mirs, daß ich es andern

Wiedersage, denn auch andere glauben es nicht,

Daß unsterblicher doch, denn Sorg und Zürnen, die Freude

Und ein goldener Tag täglich am Ende noch ist.

9

So will ich, ihr Himmlischen! denn auch danken, und endlich

Atmet aus leichter Brust wieder des Sängers Gebet.

Und wie, wenn ich mit ihr, auf sonniger Höhe mit ihr stand,

Spricht belebend ein Gott innen vom Tempel mich an.

Leben will ich denn auch! schon grünts! wie von heiliger Leier

Ruft es von silbernen Bergen Apollons voran!

Komm! es war wie ein Traum! Die blutenden Fittige sind ja

Schon genesen, verjüngt leben die Hoffnungen all.

Großes zu finden, ist viel, ist viel noch übrig, und wer so

Liebte, gehet, er muß, gehet zu Göttern die Bahn.

Und geleitet ihr uns, ihr Weihestunden! ihr ernsten,

Jugendlichen! o bleibt, heilige Ahnungen, ihr

Fromme Bitten! und ihr Begeisterungen und all ihr

Guten Genien, die gerne bei Liebenden sind;

Bleibt so lange mit uns, bis wir auf gemeinsamem Boden

Dort, wo die Seligen all niederzukehren bereit,

Dort, wo die Adler sind, die Gestirne, die Boten des Vaters,

Dort, wo die Musen, woher Helden und Liebende sind,

Dort uns, oder auch hier, auf tauender Insel begegnen,

Wo die Unsrigen erst, blühend in Gärten gesellt,

Wo die Gesänge wahr, und länger die Frühlinge schön sind,

Und von neuem ein Jahr unserer Seele beginnt.

 

Monday, May 7, 2007

FRIEDRICH HÖLDERLIN (1770-1843)




ABENDPHANTASIE

Vor seiner Hütte ruhig im Schatten sitzt
Der Pflüger; dem Genügsamen raucht sein Herd.
Gastfreundlich tönt dem Wanderer im
Friedlichen Dorfe die Abendglocke.

Wohl kehren izt die Schiffer zum Hafen auch,
In fernen Städten, fröhlich verrauscht des Markts
Geschäft'ger Lärm; in stiller Laube
Glänzt das gesellige Mahl den Freunden.

Wohin denn ich? Es leben die Sterblichen
Von Lohn und Arbeit; wechselnd in Müh und Ruh
Ist alles freudig; warum schläft denn
Nimmer nur mir in der Brust der Stachel?

Am Abendhimmel blühet ein Frühling auf;
Unzählig blühn die Rosen und ruhig scheint
Die goldne Welt; o dorthin nehmt mich,
Purpurne Wolken! und möge droben

In Licht und Luft zerrinnen mir Lieb und Leid! -
Doch, wie verscheucht von höriger Bitte, flieht
Der Zauber; dunkel wird's und einsam
Unter dem Himmel, wie immer, bin ich -

Komm du nun, sanfter Schlummer! zu viel begehrt
Das Herz; doch endlich, Jugend! verglühst du ja,
Du ruhelose, träumerische!
Friedlich und heiter ist dann das Alter.


[1800]



AN EINE ROSE


Ewig trägt im Mutterschoße,
Süße Königin der Flur,
Dich und mich die stille, große;
Allbelebende Natur.
Röschen, unser Schmuck veraltet,
Sturm entblättert dich und mich;
doch der ewge Keim entfaltet
Stets zu neuer Blüte sich!



AN ZIMMERN


Von einem Menschen sag ich, wenn der ist gut
Und weise, was bedarf er: Ist irgend eins,
Das einer Seele gnüget: ist ein Halm, ist
Eine gereifteste Reb auf Erden

Gewachsen, die ihn nähre: Der Sinn ist des
Also. Ein Freund ist oft die Geliebte, viel
Die Kunst. O Teurer, dir sag ich die Wahrheit.
Dädalus' Geist und des Walds ist deiner.



DER ABSCHIED

Trennen wollten wir uns? wähnten es gut und klug?
Da wirs taten, warum schröckte, wie Mord, die Tat?
Ach! wir kennen uns wenig,
Denn es waltet ein Gott in uns.
Den verraten? ach ihn, welcher uns alles erst,
Sinn und Leben erschuf, ihn, den beseelenden
Schutzgott unserer Liebe,
Dies, dies Eine vermag ich nicht.
Aber anderen Fehl denket der Weltsinn sich,
Andern ehernen Dienst übt er und anders Recht,
Und es listet die Seele
Tag für Tag der Gebrauch uns ab.
Wohl! ich wußt es zuvor. Seit die gewurzelte
Ungestalte, die Furcht Götter und Menschen trennt,
Muß, mit Blut sie zu sühnen,
Muß der Liebenden Herz vergehn.
Laß mich schweigen! o laß nimmer von nun an mich
Dieses Tödliche sehn, daß ich im Frieden doch
Hin ins Einsame ziehe,
Und noch unser der Abschied sei!
Reich die Schale mir selbst, daß ich des rettenden
Heilgen Giftes genug, daß ich des Lethetranks
Mit dir trinke, daß alles,
Haß und Liebe, vergessen sei!
Hingehn will ich. Vielleicht seh ich in langer Zeit
Diotima! dich hier. Aber verblutet ist
Dann das Wünschen und friedlich
Gleich den Seligen, fremde gehn
Wir umher, ein Gespräch führet uns ab und auf,
Sinnend, zögernd, doch itzt mahnt die Vergessenen
Hier die Stelle des Abschieds,
Es erwarmet ein Herz in uns,
Staunend seh ich dich an, Stimmen und süßen Sang,
Wie aus voriger Zeit, hör ich und Saitenspiel,
Und die Lilie duftet
Golden über dem Bach uns auf.



weitere Fassung:

DER ABSCHIED

Trennen wollten wir uns? wähnten es gut und klug?
Da wirs taten, warum schröckte, wie Mord, die Tat?
Ach! wir kennen uns wenig,
Denn es waltet ein Gott in uns.
Den verraten? ach ihn, welcher uns alles erst,
Sinn und Leben erschuf, ihn, den beseelenden
Schutzgott unserer Liebe,
Dies, dies Eine vermag ich nicht.
Aber anderen Fehl denket der Menschen Sinn,
Andern ehernen Dienst übt er und anders Recht,
Und es listet die Seele
Tag für Tag der Gebrauch uns ab.
Wohl! ich wußt es zuvor. Seit die gewurzelte
Allentzweiende Haß Götter und Menschen trennt,
Muß, mit Blut sie zu sühnen,
Muß der Liebenden Herz vergehn.
Laß mich schweigen! o laß nimmer von nun an mich
Dieses Tödliche sehn, daß ich im Frieden doch
Hin ins Einsame ziehe,
Und noch unser der Abschied sei!
Reich die Schale mir selbst, daß ich des rettenden
Heilgen Giftes genug, daß ich des Lethetranks
Mit dir trinke, daß alles,
Haß und Liebe, vergessen sei!
Hingehn will ich. Vielleicht seh ich in langer Zeit
Diotima! dich hier. Aber verblutet ist
Dann das Wünschen und friedlich
Gleich den Seligen, fremde sind wir,
Und ein ruhig Gespräch führet uns auf und ab,
Sinnend, zögernd, doch itzt mahnt die Vergessenen
Hier die Stelle des Abschieds,
Es erwarmet ein Herz in uns,
Staunend seh ich dich an, Stimmen und süßen Sang,
Wie aus voriger Zeit hör ich und Saitenspiel,
Und befreiet in Lüfte
fliegt in Flammen der Geist uns auf.



DER WINKEL VON HAHRDT

Hinunter sinket der Wald,
Und Knospen ähnlich, hängen
Einwärts die Blätter, denen
Blüht unten auf ein Grund,
Nicht gar unmündig
Da nämlich ist Ulrich
Gegangen; oft sinnt, über den Fußtritt,
Ein groß Schicksal
Bereit, an übrigem Orte.

[1805]



DER ZEITGEIST

Zu lang schon waltest über dem Haupte mir
Du in der dunkeln Wolke, du Gott der Zeit!
Zu wild, zu bang ist's ringsum, und es
rümmert und wankt ja, wohin ich blicke.

Ach! wie ein Knabe, seh' ich zu Boden oft,
Such' in der Höhle Rettung von dir, und möcht'
Ich Blöder, eine Stelle finden,
Alleserschütt'rer! wo du nicht wärest.

Lass' endlich, Vater! offenen Aug's mich dir
Begegnen! hast denn du nicht zuerst den Geist
Mit deinem Strahl aus mir geweckt? mich
Herrlich an's Leben gebracht, o Vater! -

Wohl keimt aus jungen Reben uns heil'ge Kraft;
In milder Luft begegnet den Sterblichen,
Und wenn sie still im Haine wandeln,
Heiternd ein Gott; doch allmächt'ger weckst du

Die reine Seele Jünglingen auf, und lehrst
Die Alten weise Künste; der Schlimme nur
Wird schlimmer, daß er bälder ende,
Wenn du, Erschütterer! ihn ergreiffest.

[1800]



EMPEDOKLES

Das Leben suchst du, suchst, und es quillt und glänzt
Ein göttlich Feuer tief aus der Erde dir,
Und du in schaudernden Verlangen
Wirfst dich hinab in des Aetna Flammen.
So schmelzt' im Weine Perlen der Übermuth
Der Königin; und mochte sie doch! hättst du
Nur deinen Reichthum nicht, o Dichter!
Hin in den gährenden Kelch geopfert!
Doch heilig bist du mir, wie der Erde Macht,
Die dich hinweg nahm, kühner Getödteter!
Und folgen möcht' ich in die Tiefe,
Hielte die Liebe mich nicht, dem Helden.

[1801]



HÄLFTE DES LEBENS

Mit gelben Birnen hänget
Und voll mit wilden Rosen
Das Land in den See,
Ihr holden Schwäne
Und trunken von Küssen
Tunkt ihr das Haupt
Ins heilignüchterne Wasser.

Weh mir, wo nehm ich, wenn
Es Winter ist, die Blumen, und wo
Den Sonnenschein,
Und Schatten der Erde?
Die Mauern stehn
Sprachlos und kalt, im Winde
Klirren die Fahnen.



LEBENSALTER

Ihr Städte des Euphrats!
Ihr Gassen von Palmyra!
Ihr Säulenwälder in der Eb'ne der Wüste,
Was seyd ihr?
Euch hat die Kronen,
Dieweil ihr über die Gränze
Der Othmenden seid gegangen,
Von Himmlischen der Rauchdampf und
Hinweg das Feuer genommen;
Jetzt aber sitz' ich unter Wolken (deren
Ein jedes eine Ruh hat eigen) unter
Wohleingerichteten Eichen, auf
Der Haide des Rehs, und fremd
Erscheinen und gestorben mir
Der Seeligen Geister.

[1805]



MENSCHENBEIFALL


Ist nicht heilig mein Herz, schöneren Lebens voll,
Seit ich liebe? warum achtetet ihr mich mehr,
Da ich stolzer und wilder,
Wortreicher und leerer war?
Ach! der Menge gefällt, was auf den Marktplatz taugt,
Und es ehret der Knecht nur den Gewaltsamen;
An das Göttliche glauben
Die allein, die es selber sind.



SONNENUNTERGANG

Wo bist du? trunken dämmert die Seele mir
Von aller deiner Wonne; denn eben ist's,
Daß ich gelauscht, wie, goldner Töne
Voll, der entzückende Sonnenjüngling
Sein Abendlied auf himmlischer Leier spielt';
Es tönten rings die Wälder und Hügel nach.
Doch fern ist er zu frommen Völkern,
Die ihn ehren, hinweggegangen.